Leroux Bio Deutsch - La Nouvelle Galerie de Saint-Quay-Portrieux

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 präsentiert...  Françoise Leroux
Eine andere Vision...  Ein anderer Weg...

Man nimmt an, dass sie in Binic-Étables-sur-Mer in den letzten zwanzig Jahren glücklich im Ruhestand war. Irgendwo in einer Ecke ihres Ateliers versteckt, sie weiss selbst nicht sicher, wo sie sind, befinden sich Preise, Auszeichnungen, Ehrungen und sogar Medaillen, ein Zeugnis dafür, dass Françoise Leroux eine bekannter und anerkannter Künstlerin ist. Sie hat in Paris, im Carrousel du Louvres für "Les Grands Maitres de Demain" und im Grand Palais, in Genf, Brüssel, Straßburg, La Baule, Giverny... ausgestellt. Und natürlich in der Bretagne. Ah, die Bretagne! Das Meer und die von Rapsgold und Parmaflachsblumen umhüllten Hügel…
 
Man sagt, dass hinter dem schönen glatten und ruhigen Gesicht von Françoise alles nur "Ordnung und Schönheit, Luxus, Ruhe und Wollust" sei. Schließlich hat sie ein Diplom in Blumenkunst, also kein Grund, misstrauisch zu sein. Also öffnen wir einfach das große Buch ihres Lebenswerkes…

Und es ist eine Explosion von Formen und Farben, die einem ins Gesicht springen, Formen, die mit Schreien kollidieren, von denen Astronomen sagen, dass sie das Echo in der Stille siderischer Nächte noch hören können. Ihr Gemälde schildert den Schrecken des Weltuntergangs. Oder das Wunder der Schöpfung. Wie ein Demiurg tritt Françoise t in ihre Bilder ein, sie wird eins mit dem, was sie schafft. Ihre Malerei ist ein Kampf zwischen Materie und Farbe. Sie malt, wie sie modelliert: fieberhaft, wie von der Zeit getrieben. In ihrer Eile holt sie von der Leinwand, mit den Fingern, mit der Handfläche oder manchmal mit der Klinge eines Messers, Steinblöcke hervor, die mit Blut bespritzt sind; sie kocht Flüsse aus Lava, orangefarbenem Ocker, die wütend aus der Gang Flußbett ausbrechen, in dem sie gefangen waren; im Universum von Françoise verschmelzen Himmel und Meer, kollidieren, prallen aufeinander, ein cerulean Himmel gegen kobaltblaue Wellen. Keine Ruhe in ihren Schöpfungen. Die Blumen, wenn sie sie malt, selbst die Blumen zittern, ungeduldig, als würden sie gleich explodieren.
Aus diesem schmerzhaften Kampf geht Françoise erschöpft und entleert hervor. Während sie sich die Hände abwischt, um die Teer und Farbspuren zu entfernen, denkt sie lächelnd an Zoa Wou Ki, diesen chinesischen Maler, der ihr so viel bedeutete und der ihr einmal beim Betrachten der Werke, die sie ihm schüchtern zeigte, sagte: Mach weiter! Sie denkt auch an Nicolas de Staël, den sie bewundert, und an Pierre Soulages, der ihr beibrachte, dass Schwarz auch Rascheln, Bewegung, Ton und Lichtquelle sein kann.

Im großen Buch der Werke von Françoise Leroux finden sich auch sepiafarbene Waschungen, seltsame Kreaturen, halb Vögel, halb Grillen oder Zwergzikaden, stumme Zeugen der großen Umwälzungen, gefangen in ihrer ursprünglichen Art und die einen manchmal mit einem großen runden Auge erstaunt anstarren.

Wenn Sie ihr Buch wieder schließen, werden Sie feststellen, dass die Malerei von Françoise Leroux vor allem Ausstrahlung, Rumpeln, Herzklopfen, Bewegung ... ist. Na und? Geht es im Leben nicht genau darum?






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